Visualisierung: begrünte Produktionsgebäude der Hightechzone hinter einer Retentionsfläche mit Schilf und Wasservögeln
Hightechzone Würenlingen · Projektinformation

Ein Standort für die Produktion von morgen.

Elf Hektaren neben dem Paul Scherrer Institut: Entwicklung und Produktion in Zukunftsbranchen — etappiert, im Dialog mit Würenlingen.

Herausgeberin HTZ Würenlingen AGStand 8. September 2026Entscheid über die Einzonung Juni 2027
Visualisierungen · Richtkonzept-Stadium · KI-gestütztKI-Visualisierung
Perimeter
11 ha
≈ 109'000 m² an der K113, seit 2015 im Richtplan
Arbeitsplätze (Potenzial)
800–1'200
Medtech · Robotik · Materialtechnologie
Nachbarschaft
PSI
Paul Scherrer Institut und Park Innovaare in 1–2 km
Entscheid
Juni 2027
Gemeindeversammlung Würenlingen: Einzonung

01Worum es geht

In fünf Sätzen.

1

Die HTZ Würenlingen AG entwickelt auf rund 11 Hektaren an der Kantonsstrasse K113 einen Standort für Produktion und Entwicklung in Zukunftsbranchen — unmittelbar neben dem Paul Scherrer Institut und dem Park Innovaare, seit 2015 im kantonalen Richtplan verankert.

2

Die Gesellschaft bündelt die Landeigentümer über das Modell «1 m² Land = 1 Aktie» und entwickelt etappiert nach dem Grundsatz «erst Nutzer, dann Bau» — gebaut wird, wenn ein Betrieb da ist, nicht auf Vorrat.

3

Das Potenzial: 800 bis 1'200 qualifizierte Arbeitsplätze in Medtech, Robotik und Materialtechnologie und ein Investitionsvolumen von schätzungsweise CHF 2.0 bis 2.5 Milliarden über 10 bis 15 Jahre.

4

Der entscheidende Schritt — die Einzonung — kommt voraussichtlich im Juni 2027 vor die Gemeindeversammlung; Genehmigung des Regierungsrats Herbst 2027, Erschliessung und erste Bauetappe ab 2029/2030.

5

Am 8. März 2026 hat die Würenlinger Stimmbevölkerung die finanzielle Beteiligung der Gemeinde knapp abgelehnt — nicht das Projekt. Deshalb setzen wir auf Information, Mitwirkung und Dialog: Verkehr, Lärm und Ortsbild sind die Massstäbe, an denen sich die Planung messen lässt.

02Der Standort

Die Standortqualität ist das eigentliche Asset — nicht die Quadratmeter.

Ein Produktionsstandort neben einem Grossforschungsinstitut hat eine andere Ansiedlungslogik als ein beliebiges Industrieareal: Unternehmen aus Medtech, Robotik und Materialtechnologie folgen der Nähe zu Forschungsinfrastruktur und zum Personalpool. Das PSI forscht, der Park Innovaare entwickelt — die Hightechzone produziert.

Steckbrief
LageWürenlingen AG, Gebiet Hochstross Ost, entlang Kantonsstrasse K113, klar vom Siedlungskörper getrennt
NachbarschaftPaul Scherrer Institut (PSI), Park Innovaare — Forschungscluster von internationalem Rang
PlanungsrechtSeit 2015 im kantonalen Richtplan; Teiländerung der Bau- und Nutzungsordnung im Verfahren
Perimeterrund 11 ha (≈ 109'000 m²)
BaubereicheKernbereich Gesamthöhe 35 m rund 51'600 m² (etwa 47 %); übrige Bereiche Gebäudehöhe 25 m; Gebäudetiefen 60–120 m
NutzungenProduktion und Entwicklung: Medtech, Robotik, Materialtechnologie; keine flächenintensive Logistik ohne Innovationsbezug
Arbeitsplätze800–1'200 (Potenzial)
InvestitionenSchätzungsweise CHF 2.0–2.5 Mrd. über die gesamte Realisierung, 10–15 Jahre (Maximalvariante)
StädtebauRichtkonzept Urbanstreet, LOD 50, Januar 2026
Aare Bahn K113 → Döttingen → Siggenthal · Baden PSI West Villigen Park Innovaare Deep-Tech-Inkubator PSI Ost Würenlingen HTZ Hochstross Ost ≈ 11 ha Würenlingen Dorf KKW Beznau forscht entwickelt produziert Schema, nicht massstäblich · Buslinie Bahnhof – HTZ – PSI im Richtkonzept
Das PSI forscht, der Park Innovaare entwickelt, die Hightechzone produziert.Innovationsdreieck des Kantons Aargau
Cluster nebenan

Was im Park Innovaare bereits sitzt

ANAXAM (Materialanalytik mit Neutronen- und Synchrotronstrahlung), COSA Group (Advanced Packaging für Mikrochips), Datalystica (PSI-Spin-off), VDL Groep, Accelerator Technologies AG — Deep-Tech, das für die Serienproduktion Fläche braucht.

Forschung (PSI), Inkubation (Park Innovaare) und KMU-Beratung (Hightech Zentrum Aargau) sind ausgebaut — es fehlt die grossflächige Zone, in der aus Labor-Innovation industrielle Produktion wird.

Region

Wachstum mit Wertschöpfung

Das kantonale Entwicklungsleitbild 2021–2030 stellt fest, dass das Bevölkerungswachstum nicht mit dem Wachstum von Wirtschaftsleistung und hochwertigen Arbeitsplätzen Schritt hält. Die Hightechzone ist ein Generationenprojekt gegen diese Schere.

Strukturwandel

Fachkräfte bleiben in der Region

Mit der Stilllegung der regionalen Kernkraftwerke fallen hunderte qualifizierte Arbeitsplätze weg. 800 bis 1'200 Stellen in Deep-Tech, Robotik, Medtech und Materialtechnologie sind die regionale Antwort.

Abgrenzung

Kein Logistikpark

Klassische, flächenintensive Gewerbe- oder reine Logistiknutzungen ohne Innovationsbezug sind ausgeschlossen. Das schützt den Charakter des Standorts — und die Qualität der Arbeitsplätze.

03Das Richtkonzept

Kein Bauprojekt, sondern die Regel, nach der Bauprojekte entstehen.

Das Richtkonzept (Urbanstreet, LOD 50, Januar 2026) ordnet Industrie und Gewerbe im Norden, Gewerbe, Labor und Forschung im Süden und die zentralen Gebäude mit öffentlichem Raum am Erschliessungsknoten an. Sechs Schemapläne im Massstab 1:3'000 legen fest, was jede Etappe einhalten muss — von der Schwerlast-Erschliessung bis zur Fassade gegen das Dorf.

Schemaplan Bebauung
Bebauung
Bebauung

Vertikal statt flächig

Baubereich mit bis zu 35 m Gesamthöhe im Kern, 25 m an den Rändern; Gebäudetiefen von 60 bis 120 m. Kompakte Baufelder schonen Kulturland und halten Freiraum frei.

Verkehr

Über die K113, nicht durchs Dorf

Schwerlastverkehr im Norden, Langsamverkehrsnetz, Parkhaus, Buslinie Bahnhof – HTZ – PSI. Die Gebäude wirken als baulicher Lärmriegel zwischen Verkehrsachse und Siedlung.

Umwelt

Schwammstadt und Energie

Photovoltaik- und Retentionsdächer, Versickerungsgalerien, Wildhecken; Filterschicht und Fassadenanforderungen gegen Licht- und Lärmemissionen. Das Land bleibt bis zur Realisierung landwirtschaftlich nutzbar.

Ein Gang durch den Park

Wie sich die Regeln anfühlen könnten — Stimmungsbilder, keine Projektbilder.

Die Bilder sind KI-gestützte Visualisierungen auf Basis des Richtkonzepts. Sie zeigen Haltung — Retention, Baumreihe an der K113, nutzbare Dächer, öffentlicher Raum am Knoten — nicht Architektur. Die Architektur entsteht mit dem Nutzer.

04Das Modell

Bündeln, etappieren, flexibel abgeben.

1 m² Land = 1 Aktie

Bündelung

Jeder Landeigentümer kann sein Land nach der Einzonung einbringen und erhält pro Quadratmeter eine Aktie. Aus einer zersplitterten Parzellenlandschaft wird eine handlungsfähige Einheit — alle Eigentümer nehmen gleichberechtigt teil.

Erst Nutzer, dann Bau

Etappierung

Es wird nicht auf Vorrat gebaut. Jede Etappe beginnt mit einem konkreten Betrieb; das Land bleibt bis dahin landwirtschaftlich nutzbar. Ein erstes Multipurpose-Gebäude bildet ab 2030 den Nukleus.

Eigentum · Baurecht · Objektgesellschaft

Flexible Flächenabgabe

Wie Flächen an Nutzer gehen, richtet sich nach Nutzer, Etappe und Finanzierung: als Verkauf, als Beteiligung über eine Objektgesellschaft — oder im Baurecht, bei dem das Land in der Gesellschaft bleibt und ein wiederkehrender Baurechtszins fliesst. Das Baurecht ist eine mögliche Option, keine Vorgabe.

Landeigentümer bringen Land ein · 1 m² = 1 Aktie Land & Gebäude HTZ Würenlingen AG Areal-Eigentümerin · Flächenabgabe · Vermarktung Erschliessung · Bauherrin oder Objektgesellschaft je Etappe Park-Infrastruktur Infrastruktur- und Energiepartner plant · finanziert · betreibt (in Erarbeitung) Energie · Versorgung · Entsorgung · Kommunikation Planung & Entwicklung Urbanstreet Development AG Städtebau · Architektur · Projektmanagement planungsbezogene Bewilligungen Koordination Nutzer und Investoren erwerben Gebäude oder Baufelder je Etappe — im Eigentum, im Baurecht oder über eine Objektgesellschaft.
Rollenteilung Land/Gebäude – Infrastruktur – Planung.
Flächenabgabe — drei Wege

Je nach Nutzer, Etappe und Finanzierung.

EigentumVerkauf eines Baufelds oder Gebäudes an den Nutzer oder Investor. Einfach, endgültig, mit Rückkaufs- oder Nutzungsbindungen im Vertrag.
Baurecht mögliche OptionDie Gesellschaft begründet ein Baurecht (bis 100 Jahre) und erhält einen wiederkehrenden Baurechtszins; das Land bleibt bei den Landeigentümern in der Gesellschaft. Eine Option — keine Vorgabe.
ObjektgesellschaftEigene Gesellschaft für ein Gebäude oder Baufeld, an der sich Nutzer, Investoren und die Entwicklungsgesellschaft beteiligen — flexibel für grosse Etappen.
Wie eine Etappe entsteht 1Nutzerbedarfkonkreter Betrieb 2Baufeld & ProgrammFlächen und Etappe 3AbgabemodellEigentum · Baurecht ·Objektgesellschaft 4BewilligungBaugesuch 5Baumodular, etappiert 6BetriebArealinfrastruktur Bis zur Etappe bleibt das Land Landwirtschaft.Unbebaute Baufelder werden weiter bewirtschaftet. Erst der konkrete Nutzer löst Baufeld, Abgabemodell und Bauprojekt aus — nichts entsteht auf Vorrat.

05Der Verwaltungsrat

Bewusst breit besetzt: Politik, Recht, Land, Entwicklung, Energie, Immobilienökonomie, Gesellschaft.

Sieben Mitglieder, acht Kompetenzfelder. Karte anklicken für das Profil.

Kompetenzmatrix

● Schwerpunkt · ● ergänzend (hell). Interessenbindungen werden offengelegt und über Ausstandsregeln gehandhabt.

Gesellschaft
FirmaHTZ Würenlingen AG · CHE-406.171.576
Gründung23. Oktober 2025, Handelsregister 4. November 2025
SitzFahracker 1, 5303 Würenlingen
ZweckErwerb der Grundstücke im Perimeter nach Einzonung; Planung, Vermarktung und Abgabe der Flächen
AktionariatHauptaktionärin Granella Holding AG; weitere Landeigentümer bringen ihr Land nach der Einzonung ein («1 m² Land = 1 Aktie»)
RevisionsstelleHüsser Gmür + Partner AG, Baden

06Zeitplan

Der Weg zur Einzonung — und was danach kommt.

    Alle Angaben auf dieser Seite stehen unter dem Vorbehalt des Einzonungsentscheids der Gemeindeversammlung im Juni 2027. Vor der Rechtskraft der Einzonung geht die Gesellschaft keine Bauverpflichtungen ein.

    Erfolgt
    31. Aug. 2026
    Öffentliche Informationsveranstaltung des Kantons mit Landammann Attiger und Gemeindeammann Zimmermann
    Nächster Schritt
    Frühjahr 2027
    Öffentliche Auflage der Teilzonenplanänderung
    Mitwirken: Das Mitwirkungsverfahren der Gemeinde zur Teiländerung der Bau- und Nutzungsordnung läuft im Sommer und Herbst 2026. Fragen und Anliegen nehmen wir jederzeit entgegen.

    07Herausforderungen und Dialog

    Was offen ist, sagen wir — und was wir daraus machen.

    Urnenabstimmung 8. März 2026
    Vorlage 7 — Beitritt der Gemeinde zur HTZ Würenlingen AG22 leer · 0 ungültig
    Ja 783 · 47.92 %Nein 851 · 52.08 %
    Vorlage 8 — Darlehen CHF 200'00020 leer · 0 ungültig
    Ja 767 · 46.91 %Nein 868 · 53.09 %
    68
    Stimmen Differenz bei Vorlage 7
    54.1 %
    Stimmbeteiligung · 3'059 Stimmberechtigte

    Beide Vorlagen betrafen das finanzielle Engagement der Gemeinde, nicht die Zone. Quelle: Protokoll der kommunalen Volksabstimmung vom 8. März 2026.

    Verankert im Dorf — nicht nur bewilligt. Das ist der Massstab bis Juni 2027.

    Bevölkerung

    Mitwirkung und Information

    Workshops zur Standortwahl (2023), Landeigentümer-Versammlungen, Mitwirkung zur Bau- und Nutzungsordnung, Informationsanlässe von Gemeinde und Kanton. Ein Pro-Komitee (ProHTZ) aus Gewerbe und Bevölkerung engagiert sich.

    Kanton

    Im Dialog mit dem BVU

    Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt begleitet das Vorhaben sichtbar — Informationsveranstaltung mit dem Landammann am 31. August 2026 in der Dorfschüür.

    08Für Nutzer, Partner und Investoren

    Ein Standort in einer Nutzungsklasse, die im Schweizer Markt selten ist.

    Keine Versprechen vor dem Entscheid. Aber Gespräche, die ihn vorbereiten.

    Mit Unternehmen sprechen wir über Bedarf und Flächen, mit Partnern über Infrastruktur und Betrieb, mit Investoren über die Anforderungen an Objekte dieser Nutzungsklasse. Verbindlichkeiten folgen dem Einzonungsentscheid.

    Kontakt

    HTZ Würenlingen AG

    Fahracker 1 · 5303 Würenlingen
    CHE-406.171.576

    Standort

    Zwischen Aare, Wald und Dorf — und eine Buslänge vom Paul Scherrer Institut.

    Würenlingen liegt im Bezirk Baden an der Schnittstelle zum Zurzibiet, rund 4'800 Einwohnerinnen und Einwohner, 370 m ü. M. Der Perimeter «Hochstross Ost» erstreckt sich als schmaler Streifen entlang der Kantonsstrasse K113 nördlich des bestehenden Gewerbe- und Industrieareals — westlich Bahnlinie, Wald und Aare, östlich Landwirtschaft und das Dorf.

    Luftbild-Fotomontage des Perimeters mit möglichen Baufeldern
    Interaktive Karte

    Die Karte lädt Inhalte von Google Maps. Mit dem Klick werden Daten an Google übermittelt.

    Erreichbarkeit

    Entfernungen (Luftlinie)

    Luftlinie, gerundet — Fahrzeiten sind Richtwerte und verkehrsabhängig.Forschung Verkehr Energie Landschaft Region

    Umfeld

    Forschung, Ausbildung, Energie und Landschaft — in einem Radius von zehn Kilometern.

    Forschung

    Paul Scherrer Institut

    Grösstes Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften der Schweiz mit Grossforschungsanlagen für Materie, Energie und Umwelt — auf beiden Seiten der Aare in Villigen und Würenlingen, ein bis zwei Kilometer vom Perimeter.

    Innovation

    Park Innovaare

    Switzerland Innovation Park direkt beim PSI: Deep-Tech-Inkubator für Materialanalytik, Halbleiter, Aerospace und Mobilität — der Ort, an dem aus Forschung Prototypen werden.

    KMU und Ausbildung

    Brugg-Windisch

    Hightech Zentrum Aargau als Anlaufstelle für Technologie und Innovation, FHNW Campus Brugg-Windisch mit Technik, Wirtschaft und Pädagogik — Fachkräfte und Praxispartner in zehn Fahrminuten.

    Energie

    Energieregion im Wandel

    Mit dem Kernkraftwerk Beznau, dem PSI und den Energieversorgern der Region ist das Zurzibiet seit Jahrzehnten Energieregion. Die Stilllegung der Kernkraftwerke setzt Fachkräfte frei — und macht neue Arbeitsplätze in Technologieberufen zur regionalen Aufgabe.

    Arbeitsmarkt

    Baden – Brugg – Zurzibiet

    Ein Einzugsgebiet mit industrieller Tradition (Energie- und Elektrotechnik, Maschinenbau, Baustoffe) und einer Hochschule vor der Tür. Zürich, Basel und Aarau liegen innerhalb einer Stunde.

    Landschaft

    Aare, Wald und Wasserschloss

    Der Perimeter grenzt an Wald und Aare; fünf Kilometer südlich liegt das «Wasserschloss der Schweiz», der Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat. Uferwege und Velorouten sind Naherholung für die Belegschaft.

    Nachbarschaft

    Klar vom Dorf getrennt

    Der Perimeter liegt ausserhalb des Siedlungskörpers und schliesst an ein bereits gewerblich geprägtes Gebiet entlang der K113 an (u.a. Granella, Aarvia, Kiesabbau). Die Gebäude entlang der Strasse wirken als Lärmriegel; zum Dorf hin gelten Anforderungen an Fassaden und Lichtemissionen, dazwischen bleibt Landwirtschaft.

    Wasser und Boden

    Schwammstadt-Prinzip

    Retentionsdächer, Versickerungsgalerien, Muldenversickerung und Wildhecken halten Regenwasser vor Ort zurück und schützen den regionalen Wasserhaushalt und die angrenzende Landwirtschaftszone. Fruchtfolgeflächen werden durch kompakte, vertikal ausgenutzte Baufelder geschont.

    Vision

    Denkräume: Was an einem Standort wie diesem entstehen kann.

    Die Hightechzone ist als Standort für Produktion und Entwicklung in Zukunftsbranchen angelegt. Welche Betriebe sich ansiedeln, entscheidet der Markt — und der Entscheid von Würenlingen. Die folgenden Visionen stammen aus dem Umfeld der Initianten. Sie sind Ideenskizzen, keine Beschlüsse: Sie zeigen, welche Art von Nutzung dieser Standort anzieht.

    KI-generierter Teaser · 8 s · ohne Ton
    Denkraum 1

    ApeX Unlimited — Die Strasse der Zukunft gestalten

    Ein integriertes Forschungs- und Testzentrum für Hochleistungs-Strassenbeläge und Kreislaufwirtschaft: Vom Belagsbau zur Belagsforschung. Initiative der Astradagroup AG (2024–2030), in Kooperation mit technischen Hochschulen und Baustofflaboren.

    The TrackTeststrecken als «Living Labs»: Validierung neuer Beläge unter Frost, Eis, Hitze und Starkregen, überwacht mit Echtzeit-Sensorik.
    The LabForschung und Entwicklung an polymermodifizierten, lärmmindernden und CO₂-reduzierten Belägen.
    The CycleGeschlossener Ressourcenkreislauf für Ausbauasphalt (RAP), gekoppelt mit Energiegewinnung für das Laborzentrum.
    Infografik Vision ApeX Unlimited: die drei Säulen The Track, The Lab und The Cycle
    Infografik «Vision ApeX Unlimited» — die drei Säulen Teststrecke, Labor und Kreislauf. Klicken zum Vergrössern.
    Denkraum 2

    Cluster für intelligente Infrastruktur und Mobilität

    Mobilität 4.0 braucht Orte, an denen Fahrzeuge, Sensorik, Energie und Strasse zusammen erprobt werden: Test- und Validierungsinfrastruktur, geschützte Daten- und Rechenräume, Werkleitungskulissen für Energie- und Datennetze — vertikal gestapelt, um Fläche zu sparen.

    Zielgruppen einer solchen Skizze: Automobil- und Zulieferindustrie, Strassenbau und Infrastruktur, Energieversorger, Betreiber geschützter IT-Infrastruktur.

    Was der Standort anzieht

    Vom Labor in die Fabrik

    Materialtechnologie aus dem PSI-Umfeld, Medtech-Produktion mit Reinraumanforderungen, Robotik und Automation, Energie- und Kreislauftechnik — Nutzungen, die Fläche, Energie, Fachkräfte und Forschungsnähe zugleich brauchen.

    Nicht vorgesehen: flächenintensive Logistik und Gewerbe ohne Innovationsbezug.

    Einordnung: Beide Denkräume sind Stand heute Ideenskizzen aus dem Umfeld des Verwaltungsrats — keine Ansiedlungsentscheide, keine Absichtserklärungen. Welche Betriebe sich ansiedeln, ergibt sich aus konkreten Nutzerbedürfnissen nach der Einzonung.

    Roadmap

    Was erledigt ist, was läuft, was bis zum Entscheid stehen muss — und was danach beginnt.

    Karten anklicken für Details; Filter nach Ressort des Verwaltungsrats.

    Meilensteine

    Fragen und Antworten

    Was Würenlingen, Unternehmen und Investoren wissen wollen.

    Glossar

    Begriffe aus Planung, Verfahren und Modell — kurz erklärt.

    Kompakt

    Die Hightechzone Würenlingen auf einer Seite.

    Perimeter
    109'000
    davon Kernbereich 35 m: rund 51'600 m² (47 %)
    Arbeitsplätze
    800–1'200
    Medtech · Robotik · Materialtechnologie
    Investitionen
    2.0–2.5Mrd. CHF
    Schätzung, gesamte Realisierung, 10–15 Jahre
    Einzonung
    Juni 2027
    Gemeindeversammlung · Regierungsrat Herbst 2027
    Realisierung
    2029/30
    Erschliessung, erste Bauetappe

    Fünf Kernaussagen

    1

    Ein Produktionsstandort neben dem PSI hat eine Ansiedlungslogik, die ein beliebiges Industrieareal nicht hat. Das ist das Asset — nicht die Quadratmeter.

    2

    Gebaut wird erst mit Nutzer: keine Halle auf Vorrat, das Land bleibt bis zur Etappe Landwirtschaft.

    3

    Die Flächenabgabe ist flexibel: Eigentum, Objektgesellschaft oder Baurecht — je nach Nutzer und Etappe.

    4

    Über die Einzonung entscheidet Würenlingen im Juni 2027. Verkehr, Lärm und Ortsbild sind die Massstäbe der Planung.

    5

    Gespräche mit Nutzern, Partnern und Investoren bereiten den Entscheid vor — Verbindlichkeiten folgen ihm.

    Status der Arbeitsstränge

    ArbeitsstrangStatusKommentar
    RichtplanverankertSeit 2015 im kantonalen Richtplan
    GesellschaftgegründetHTZ Würenlingen AG seit Oktober 2025; Verwaltungsrat breit besetzt
    RichtkonzeptvorhandenUrbanstreet, LOD 50, Januar 2026
    GemeindebeteiligungabgelehntUrne 8.3.2026; Projekt wird privat weitergeführt
    Mitwirkung BNOläuftSommer/Herbst 2026; Auflage Frühjahr 2027
    Energie und Infrastrukturin ArbeitKonzept und Partnerschaft in Erarbeitung
    AnsiedlungGesprächeKeine verbindlichen Vereinbarungen vor dem Entscheid
    EinzonungJuni 2027Entscheid der Gemeindeversammlung
    Faktenbasis

    Verifiziert aus amtlichen Quellen: Firmendaten der HTZ Würenlingen AG, Abstimmungsresultat vom 8. März 2026, Verankerung im kantonalen Richtplan seit 2015, Personendaten des Verwaltungsrats, Bahnverbindungen.

    Aus dem Projekt, Stand der Planung: Flächenangaben, Arbeitsplatz- und Investitionsschätzungen, Terminplan ab 2027, Richtkonzept. Stimmungsbilder sind KI-gestützte Visualisierungen, kein Projektstand. Alle Angaben unter dem Vorbehalt des Einzonungsentscheids.

    Gesellschaft

    HTZ Würenlingen AG, CHE-406.171.576, gegründet 23. Oktober 2025, Sitz Fahracker 1, 5303 Würenlingen. Hauptaktionärin Granella Holding AG. Revisionsstelle Hüsser Gmür + Partner AG, Baden. Verwaltungsrat: Thierry Burkart (Präsident), Dr. Markus Bill, Enzo Granella, Patrick Hüppi, Alexander Makarenko, Samuel Egger MRICS, Dr. Joëlle Zimmerli. Planung: Urbanstreet Development AG.

    Quellen

    Impressum. HTZ Würenlingen AG, Fahracker 1, 5303 Würenlingen, CHE-406.171.576. Verantwortlich für den Inhalt: der Verwaltungsrat. Planung und Richtkonzept: Urbanstreet Development AG. Stand 8. September 2026, Fassung 2.0.
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